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		<title>Chelodina frisst Kahmhaut</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 22:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chelodina mccordi]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bosse&#8221;, einer der beiden bei mir verbliebenen Nachkömmlinge meines Chelodinenpärchens, hat eine neue Futterquelle erschlossen: Die Kahmhaut, die sich gelegentlich auf dem Wasser meines Nachzuchtbeckens bildet, wenn die Leistung des Filters nachlässt. Es ist mir deshalb aufgefallen, weil er beim Fressen der Kahmhaut Geräusche produziert, als würde jemand alle Viertel Minute auf einen nassen Schwamm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bosse&#8221;, einer der beiden bei mir verbliebenen Nachkömmlinge meines Chelodinenpärchens, hat eine neue Futterquelle erschlossen: Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kahmhaut#In_der_Aquaristik" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kahmhaut</span></a>, die sich gelegentlich auf dem Wasser meines Nachzuchtbeckens bildet, wenn die Leistung des Filters nachlässt.</p>
<p>Es ist mir deshalb aufgefallen, weil er beim Fressen der Kahmhaut Geräusche produziert, als würde jemand alle Viertel Minute auf einen nassen Schwamm treten. <em>Wie </em>das Tierchen auf die Idee gekommen ist, sich mal eben zwischendurch einen Bakterienrasen- und Pantoffeltierchen-Imbiss zu gönnen, habe ich noch nicht herausfinden können.</p>
<p>Der Grund jedenfalls dürfte ein ziemlich nahe liegender gewesen sein: Ich vermute, dass das Tierchen während einer knapp einwöchigen Abwesenheit meinerseits (in welcher sich niemand fand, die Tiere zu füttern),  &#8221;auf den Geschmack gekommen&#8221; ist.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1737" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/Chelodina-frisst-Kahmhaut.mp4" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1737 " title="chelodina_kahmhaut copy" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/12/chelodina_kahmhaut-copy.jpg" alt="" width="400" height="355" /></a></dt>
<h5 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>&#8220;Bosse&#8221; beim Kahmhautfressen (- zum Abspielen des Films einfach auf das Bild klicken)</em></span></h5>
</dl>
</div>
<p>Not macht eben erfinderisch.</p>
<p>Übrigens: Sein Geschwister (&#8220;Knut&#8221;) zeigt zwar lebhaftes Interesse am Verhalten seines &#8220;Bruders&#8221;, hat aber bisher noch nicht &#8220;gekostet&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vom neuen Ostflügel</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/10/vom-neuen-ostflugel/</link>
		<comments>http://biogeograph.com/blog/2010/10/vom-neuen-ostflugel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 15:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus'm Museum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://biogeograph.com/blog/?p=1495</guid>
		<description><![CDATA[Blick auf den neuen Ostflügel. Wie so oft bei solchen Bauvorhaben wird auch nach der Eröffnung immer noch ein bisschen dran gebastelt. (Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken) Endlich ist es soweit. Berlin hat 60 Jahre nach Kriegsende, pünktlich zum 200. Geburtstag des Museums für Naturkunde, eine Kriegsruine weniger. Der Ostflügel des Museums ist wieder- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1540" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/ostfluegel.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1540 " title="ostfluegel_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/ostfluegel_klein.jpg" alt="" width="400" height="296" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Blick auf den neuen Ostflügel. Wie so oft bei solchen Bauvorhaben wird auch nach der Eröffnung immer noch ein bisschen dran gebastelt. (Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Endlich ist es soweit. Berlin hat 60 Jahre nach Kriegsende, pünktlich zum 200. Geburtstag des Museums für Naturkunde, eine Kriegsruine weniger. Der Ostflügel des Museums ist wieder- oder besser: neuerrichtet worden.</p>
<p><span id="more-1495"></span>Architektonisch hat dieser m.E. im Vergleich zum <em>Originalzustand</em> äußerlich weder gewonnen noch verloren. Die zerstörte Fassade wurde nach historischem Vorbild wiederhergestellt; allerdings mit einem wichtigen Unterschied: Nicht aus Ziegeln, sondern aus Beton: Man hat die historische Fassade quasi abgegossen – selbst die Fenster. Das Ergebnis ist eine nunmehr wieder komplette Fassade in zwei Farbtönen. Damit wird erreicht, dass man genau erkennen kann, was erhalten werden konnte und was nicht. Irgendwie ist es wie mit unserem alten <a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/bradysaurus_01.jpg" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Bradysaurus</span></a> im Fossiliensaal, an welchem man sehr gut die ergänzten Skelettteile erkennen kann, da sie sich durch Farbe und Textur deutlich unterscheiden.</p>
<p>Das Baugeschehen<span style="color: #ccff66;"><a href="http://biogeograph.com/blog/?p=1495#1"><span style="color: #ccff66;">[1]</span></a> </span>habe ich nun drei Jahre lang von außen verfolgen können. Einer der für mich spannendsten Momente war, als der „Innenteil“ des Ostflügels als schlichte Betonwand zu sehen war. Und  davor erhoben sich die alten Fassadenreste; alles zusammen sah aus wie ein teilweise gepelltes Ei. Das Gefühl, vor einer ehemaligen Kriegsruine zu stehen, war bis bis zu diesem Zeitpunkt erhalten geblieben, denn es war nicht zu übersehen, dass hier etwas neu erbaut und eben nicht wiedererrichtet wird.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1562" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_-3yZSwNfe2g/TIkp2CidbBI/AAAAAAAAAsI/EdU8RMdn8YU/s1600/Ostfluegel_06-08-2009_sm.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1562 " title="Ostfluegel_06-08-2009_sm_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Ostfluegel_06-08-2009_sm_klein.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Trotz Einrüstung ein spannender Moment: Das Innere des Ostflügels ist (noch) zu sehen; ebenso wie die verbliebenen originalen Fassadenteile (Quelle: <a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2010/09/ein-wunder-und-eine-wunderkammer-der.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Ach Du lieber Lieber Darwin</span></a>)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Durch die danach in oben erwähnter Art und Weise davorgesetzte Fassade wurde der tatsächliche Inhalt des Gebäudes eigentlich mehr oder minder verschleiert. Bis heute bin ich deshalb der Meinung, dass man auf das aufwändige und m.E. unnötige Kopieren der Fassade hätte verzichten können.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist mit der Neuerrichtung des Ostflügels tatsächlich etwas Großartiges vollbracht worden – insbesondere, was die „inneren Werte“ des Gebäudes betrifft. Denn hier wurden (und werden zurzeit immer noch) die Nasssammlungen untergebracht. Nasssammlung heißt: Lauter in 70%igem Alkohol eingelegte Tiere, derzeit ungefähr 250 000 Exemplare (die Zahl wird sich in absehbarer Zeit auf wohl knapp 280 000 erhöhen) auf gut einem Dutzend Kilometer Regallänge.</p>
<p>Vorher verteilten sich die Präparate auf verschiedene Sammlungsräume im Museum. Besonders spannend war es für mich im &#8220;Schlangensaal&#8221;, hier war es hinsichtlich der hier versammelten Präparate wohl am abwechslungsreichsten, da hier nicht nur Schlangen „herumstanden“, sondern auch Krokodile und Schildkröten (denen <a href="http://biogeograph.com/blog/chelodina-mccordi/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">mein besonderes Interesse </span></a> gilt). Und der Komodowaran „Moritz“, liebevoll restauriert von den Präparatoren unseres Museums, gern bestaunt von den Besuchern während der Führungen hinter die Kulissen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1527" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Kroko_Schlange_Schildkr.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1527 " title="Kroko_Schlange_Schildkr_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Kroko_Schlange_Schildkr_klein.jpg" alt="" width="400" height="334" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Im alten Schlangensaal der herpetologischen Sammlung . Hier waren nicht nur Schlangen untergebracht (Foto Juni 2010)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1524" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Moritz.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1524 " title="Moritz_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Moritz_klein.jpg" alt="" width="400" height="290" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Ebenfalls im alten Schlangensaal, allerdings am entgegengesetzten Ende. Das Tierchen im Vordergrund ist &#8220;Moritz&#8221;, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Komodowaran" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Komodo-Waran</span></a></em><em> aus dem Berliner Zoo-Aquarium </em></span><span style="font-weight: normal;"><em>(Foto Juni 2010)</em></span></h4>
<p><strong> </strong></p>
</dl>
</div>
<p>Während solcher Führungen fiel vielen Besuchern immer wieder die teilweise miserable Bausubstanz der Sammlungsräume auf, wie einfach verglaste Fenster und besonders die Feuchtigkeitsschäden an Mauerwerk und Decken. Schuld daran war der vierzig Jahre lang „real existierende Sozialismus“ der DDR. Und es sollte übrigens an dieser Stelle nicht vergessen werden: Danach folgten bis heute auch 20 Jahre eines deutlich realer existierenden Kapitalismus’ der Bundesrepublik Deutschland…</p>
<p>Doch auch wenn es für den einen oder die andere Besucher/in vielleicht recht romantisch war, an den vielen tausend Gläsern vorbei durch die verschlungenen Gänge der Sammlungen zu defilieren: Diese Unterbringung tat den Präparaten wahrlich nicht gut. Starke Temperaturschwankungen im Jahresgang setzten ihnen zu; im Sommer konnten es durchaus mal 30 °C werden, im Winter fielen die Temperaturen gelegentlich deutlich unter die 18-°C-Marke. Gerade die hohen Temperaturen im Sommer sorgten dafür, dass besonders die alten, mit Picein (Fichtenteer) verschlossenen oder in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schliffstopfen" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Schliffstopfen</span></a>gläsern untergebrachten Präparate oft undicht wurden und dadurch ziemlich viel Alkohol verdunstete; ein Besuch der Nassammlungen war deshalb durchaus auch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olfaktorische_Wahrnehmung" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">olfaktorisches</span></a> Erlebnis. Immer wieder musste Alkohol nachgefüllt werden, weil die Dichtungen der Präparate nicht (mehr) richtig schlossen.<span style="color: #ccff66;"><a href="http://biogeograph.com/blog/?p=1495#2"><span style="color: #ccff66;">[2]</span></a> </span>Und immer wieder wurden die Plastikfässer mit den großen Nasspräparaten mürbe und mussten ausgetauscht werden.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1551" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Laubfroschglaeser.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1551 " title="Laubfroschglaeser_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Laubfroschglaeser_klein.jpg" alt="" width="400" height="282" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><em><span style="font-weight: normal;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Laubfrosch" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Laubfrosch</span></a>-Nasspräparate. Solche &#8220;Gurkengläser&#8221; (mit Twist-off-Deckel) sehen zwar nicht so richtig &#8220;wissenschaftlich&#8221; aus, haben aber zwei entscheidende Vorteile: Sie sind erstens wirklich dicht und zweitens äußerst günstig zu bekommen. Nachteil: Leider limitiert deren maximale Größe ihre Verwendung; Präparate größeren Formates können darin nicht im Ganzen untergebracht werden (Foto Juni 2010)</span></em></h4>
</dl>
</div>
<p>Diese Zustände waren auch nicht ganz ungefährlich: 70%iger Alkohol (im  Museum sind davon übrigens um die 80 000 Liter versammelt) hat einen  entscheidenden Nachteil: Er ist sehr feuergefährlich; der Flammpunkt  liegt bei 18 °C. Und das ist der Hauptgrund, weshalb eigentlich der  Ostflügel neu errichtet wurde: <em><strong>Brandschutz</strong></em>. <span style="color: #ccff66;"><a href="../?p=1495#3"><span style="color: #ccff66;">[3]</span></a> </span></p>
<p>Zu Recht kann unser <a href="http://achdulieberdarwin.blogspot.com/2010/09/ein-wunder-und-eine-wunderkammer-der.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Generaldirektor</span></a> (und nicht nur er) jetzt ruhiger schlafen, denn die Nasspräparate  stehen nun in einem veritablen Hochsicherheitstrakt. Dieser darf nur  durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurator_%28Museum%29" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kustoden</span></a> und Sammlungspfleger betreten werden. Die Temperatur in den  Nasssammlungen beträgt 15 °C, also 3 °C unter dem Flammpunkt. Im Falle  eines Brandes wird automatisch Stickstoff eingeblasen, um den  Sauerstoffgehalt der Luft auf 8 % zu senken, was die Ausbreitung des  Brandes verhindert oder zumindest erheblich erschwert. Eventuell sich  zufällig in der Sammlung aufhaltende Personen haben immer noch die  Möglichkeit die Sammlung zu verlassen; 8 % Sauerstoffgehalt sind  vergleichbar mit dem an der Spitze des Kilimanjaro in knapp 6 000 m  Höhe. Da aber nicht jeder „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akute_H%C3%B6henkrankheit" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">höhensicher</span></a>“ ist, dürfen die Sammlungen nie allein betreten werden – sicher ist sicher.</p>
<p>Dieser Sicherheitsbestimmungen wegen ist der Zutritt für  „Außenstehende“ schlicht nicht mehr möglich; es wird deshalb in den  Nasssammlungen keine „Führungen hinter die Kulissen“ mehr geben können.  Um diesen doch recht dicken Wermutstropfen auszugleichen, kann man sich  wenigstens einen Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ichthyologie" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">ichtyologischen</span></a> und (sofern mit einem Opernglas ausgerüstet) der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herpetologie" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">herpetologischen</span></a> Sammlung zu Gemüte führen. Dorthin <a href="http://www.naturkundemuseum-berlin.de/ausstellungen/ausstellungen_2200.html#" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">gelangt man</span></a> über den <a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Huftiersaal.jpg" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Huftier-</span></a> und  den <a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Vogelsaal.jpg" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Vogelsaal</span></a> in östliche Richtung, vorbei an den Keller’schen  Insektenmodellen, durch eine Klimaschleuse.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1584" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Nasssammlung_klein.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1584 " title="Nasssammlung_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Nasssammlung_klein.jpg" alt="" width="400" height="533" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Blick auf den öffentlich zugänglichen Teil der Nasssammlungen</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Beim Betreten der Sammlung fällt meist sofort  auf, dass es hier auffallend kühler ist als in den  Ausstellungsräumen des Museums, denn hier wird die Temperatur auf 18 °C  geregelt (Brandschutz, s. oben). Weniger auffällig ist, dass es sich um  zwei Stockwerke handelt. Im oberen sind hauptsächlich Schlangen zu  sehen, hier und da bei genauem Hingucken auch Schildkröten (eigentlich nur von der Treppe des derzeit einzigen Eingangs aus &#8211; Opernglas  nicht vergessen!). Darunter, deutlich besser erkennbar, handelt es sich  ausschließlich um „Fische“.<span style="color: #ccff66;"><a href="../?p=1495#4"><span style="color: #ccff66;">[4]</span></a> </span>Diese  horizontale Gliederung ist m.E. eine etwas unglückliche Lösung, da auf  diese Weise eigentlich nur Fische zu sehen sind; die m.E. deutlich  publikumswirksameren Schlangen und Schildkröten geraten auf diese Weise  allzu sehr in den Hintergrund (oder – etwas weniger schmeichelhaft formuliert – zum  „schmückenden Beiwerk“).</p>
<p>Vielen Besuchern fällt auch auf, dass die verschiedenen Präparate  unterschiedliche Färbungen aufweisen; von glasklar über champagner- und  bernsteinfarben bis hin zu tief rotbraunen Tönen. Das hängt zum einen  vom Alter der Präparate, zum anderen von deren Gehalt an fettlöslichen  Stoffen ab. Der Alkohol dringt in die Präparate ein, konserviert sie und löst dabei  z. B. Farbstoffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melanine" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Melanine</span></a>, aber auch ganz normale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fette" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Fette</span></a>. Diese fettlöslichen Stoffe &#8220;wandern&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diffusion" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">diffundieren</span></a>) aufgrund des Konzentrationsgefälles aus dem Präparat in die umgebende alkoholische Lösung. Irgendwann ist die Konzentration zwischen Lösung und Präparat ausgeglichen; der Vorgang stoppt. Ergo: Eine „magere“ Plötze wird den Alkohol nicht so einfärben wie  vielleicht ein „fetter“ Lachs; wohl aber ist ein &#8220;frisches&#8221; Lachspräparat deutlich heller als ein &#8220;altes&#8221; einer Plötze.</p>
<p>Einige sehr alte, höchst wertvolle  Präparate wurden inzwischen wohl „umgetopft“<a href="../?p=1495#5"><span style="color: #ccff66;">[5]</span></a>, da diesen möglicherweise die damals verwendeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verg%C3%A4llung" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Vergällung</span></a>s-stoffe<a href="../?p=1495#6"><span style="color: #ccff66;">[6]</span></a> des Alkohols allzu sehr zusetzten. Vielleicht deshalb sind z.B. einige  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_%C3%89lieser_Bloch" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Bloch</span></a>&#8216;sche Sammlungsstücke so schön klar, obwohl sie eigentlich  deutlich dunkler sein müssten.</p>
<p>Oft wird besucherseits moniert, dass kaum Etiketten oder andere &#8220;Orientierungshilfen&#8221; vom Besuchergang aus zu sehen sind, weil diese sich auf der nach innen gerichteten Seite befinden &#8211; dort, wo die darauf enthaltenen Informationen der Wissenschaft zugänglich sein müssen. Aber der geneigte Besucher möge nicht vergessen, dass er sozusagen im wahrsten Sinne des Wortes „außenstehender“ <em>Gast </em>in der Sammlung ist. Niemand sollte sich aber deswegen herabgewürdigt fühlen, denn es gibt auch noch weitere Gründe, warum die Etiketten auf der „falschen“ Seite angebracht sind. Zunächst sind die Etiketten oft von recht diffizilem Inhalt. Nur wenige Leute können mit Begriffen wie „<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Acipenser_sturio" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Acipenser sturio</span></a></em>“, „<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serrasalmus_nattereri" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Serrasalmus nattererii</span></a></em>“ oder „<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galeocerdo_cuvier" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Galeocerdo cuvier</span></a></em>“ etwas anfangen. Zugegeben, oft ist es nicht ganz uninteressant, was da sonst noch auf den Etiketten steht: Neben der Sammlungsnummer sind auch meist Finder und Fundort (- und manchmal, dann ganz besonders interessant, auch das Funddatum). Aber eine Sammlung ist taxonomisch aufgebaut; und das taxonomische System ist aufgrund wachsenden Wissensstandes immer wieder Änderungen unterworfen. Das heißt, dass immer wieder Präparate umgestellt werden. Hier auch noch immer wieder neue Etiketten auf der Besucherseite anzubringen, wäre ein unglaublich hoher Aufwand.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1683" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/etikett_II-copy.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1683 " title="etikett_II_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/etikett_II-copy.jpg" alt="" width="400" height="533" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Alkoholpräparat eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taipan" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Taipans</span></a>. Auf dem Etikett vermerkt sind die wissenschaftliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gattung_(Biologie)" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Gattung</span></a>s- (hier: </em>Oxyuranus<em>), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Art_(Biologie)" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Art</span></a>- (hier: </em>scutellatus<em>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unterart" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Unterart</span></a>bezeichnung (hier: </em>canni<em>), die Katalog- oder Sammlungsnummer (66813), die Herkunft (Papua-Neuguinea) und der freundliche Spender (</em>don.<em> vom lat. </em>donare<em> = schenken).  Letzteres und die doch recht vage Herkunftsbezeichnung lassen darauf schließen, dass dieses Tierchen wohl ein Wildfang aus privater Haltung eines Herrn </em>Schulz<em> ist</em><em>. Rechts daneben ein Präparat einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naja_pallida" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Roten Speikobra</span></a> (Foto Juni 2010)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Wer sich jedoch ein wenig Mühe gibt, kann hier und da die Etiketten an den Sammlungsstücken auch lesen – „nur“ oder „leider“ aus o.g. Gründen meist eben in Spiegelschrift. Und diese Mühe habe ich mir in den letzten Tagen und Wochen gemacht und eine kleine virtuelle Übersicht über den einsehbaren Teil der ichtyologischen Sammlung erstellt – aus den o.g. Gründen sind sämtliche Angaben natürlich ohne Gewähr (– Zur Gesamtansicht einfach aufs jeweilige Bild klicken).</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1635" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_1-Model-1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1635 " title="Front_1 Model (Detail)" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_1-Model-Detail.jpg" alt="" width="400" height="511" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Ichtyologische Sammlung, Teil I</em></span></h4>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1639" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_2-Model-1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1639 " title="Front_2 Model (Detail)" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_2-Model-Detail.jpg" alt="" width="400" height="513" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Ichtyologische Sammlung, Teil II</em></span></h4>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1640" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_3-Model-1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1640 " title="Front_3 Model (Detail)" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_3-Model-Detail.jpg" alt="" width="400" height="515" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><em><span style="font-weight: normal;">Ichtyologische Sammlung, Teil III</span></em></h4>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1641" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_4-Model-1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1641 " title="Front_4 Model (Detail)" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/Front_4-Model-Detail.jpg" alt="" width="400" height="544" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Ichtyologische Sammlung, Teil IV</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Immer wieder dürften dem aufmerksamen Besucher rote Etiketten, Punkte oder Aufkleber auf dem einen oder anderen Präparat auffallen. Diese Markierungen zeigen nicht einen wissenschaftlichen Sommerschlussverkauf oder ähnliche Sonderangebote an, sondern es handelt sich hierbei vielmehr um Typusexemplare. Ein solches ist übrigens das <em>einzige</em>, das freundlicherweise von der zuständigen Sammlungspflegerin <em>besucherseitig</em><em> mit einem Etikett</em> versehen wurde: Ein <em>Guppy</em>.</p>
<p>Anhand <em>dieses </em><em>Exemplars</em> hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Peters_(Naturforscher)" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Wilhelm Peters</span></a> (übrigens Direktor unseres Museums von 1857 bis zu seinem Tode 1883) diese Art beschrieben, mit anderen Worten: Er hat schlichtweg der  gesamten Menschheit kundgetan, dass jedes Tier, was die selben wichtigen Merkmale wie <em>dieses</em> in <em>diesem</em> Glase eingelegte Fischchen trägt, jetzt <em>Poecilia reticulata</em> heißt (Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trivialname#Biologie" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Trivialnamen</span></a> „<a href="http://www.guppyhochzucht.de/10.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Guppy</span></a>“ oder auch „<a href="http://www.zierfischverzeichnis.de/klassen/pisces/cyprinodontiformes/poeciliidae/poecilia_reticulata.htm" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Millionenfisch</span></a>“ entstanden deutlich später.). Diese Typusexemplare sind sozusagen der Goldstaub unserer Sammlungen. Und ganz besonders goldbestäubt sind natürlich die Typen, die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_%C3%89lieser_Bloch" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Marcus Elieser Bloch</span></a> gesammelt wurden und später in die Bestände des Museums übergingen. Hier finden sich die wohl ältesten Nasspräparate der ichtyologischen Sammlung.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch einmal auf Architektur und Baugeschehen zurückkommen, denn das Museum steht ja nun nicht irgendwie allein im Raum. Es bildet vielmehr mit zwei flankierenden Gebäuden, die ebenfalls vom Architekten des Museums, AUGUST TIEDE, entworfen wurden, ein denkmalsgeschütztes Gesamtensemble: Westlich befindet sich das Bundesverkehrsministerium, östlich die landwirtschaftlich-gärtnerische Fakultät (LGF) der Humboldt-Universität. Das Ministerium erstrahlt seit <a href="http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/IR/bundesministerium-fuer-verkehr-bau-und-stadtentwicklung.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Dezember 2000</span></a> im neuen Glanze, das Museum für Naturkunde erneuert sich nach und nach – die LGF jedoch (hier lehrte einst bedeutende Köpfe wie  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Daniel_Thaer" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Albrecht Daniel THAER</span></a>) und deren Nordbau, der sich direkt ans Museum anschließt verrotten zusehends. Hier klotzt die „<a href="http://www.welt.de/politik/article2098136/Merkel_ruft_die_Bildungsrepublik_Deutschland_aus.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Bildungsrepublik Deutschland</span></a>“ nicht, sondern kleckert; und zwar in ziemlich kleinen Klecksen.</p>
<p>Es ist an der Zeit, dass auch diese Gebäude und die darin stattfindende Forschung und Lehre die ihnen zustehende Würdigung erfahren.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1663" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/LGF_ges.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1663 " title="LGF_ges_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/10/LGF_ges_klein.jpg" alt="" width="400" height="476" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität. Oben das Hauptgebäude (rechts Straßenseite, links Rückseite), unten der Nordbau (rechts Süd-, links Nordseite). Zum Vergrößern aufs Bild klicken</em></span></h4>
</dl>
</div>
<hr size="1" /><a name="1"></a>[1] Eine kleine <a href="http://www.naturkundemuseum-berlin.de/jubilaeum/sammlungsbau.asp" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">D</span><span style="color: #ccff66;"><span style="color: #ccff66;">i</span>ashow zum Baugeschehen</span></a> und weitere interessante Informationen zum <a href="http://www.naturkundemuseum-berlin.de/jubilaeum/default.asp" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">200. Jubiläum des Museums</span></a><span style="color: #ccff66;"> </span>finden sich auf der  <a href="http://www.naturkundemuseum-berlin.de/index.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Homepage des Museums</span></a>.</p>
<hr size="1" /><a name="2"></a>[2] Es ist übrigens eine Legende, dass ein(e) Mitarbeiter(in) alleinig mit dem Auffüllen der Präparate betraut und beschäftigt war. Das obliegt allgemein den Sammlungspfleger(inne)n der jeweiligen Sammlung. Diese nehmen allerdings auch andere, deutlich wichtigere Aufgaben wahr.</p>
<hr size="1" /><a name="3"></a>[3]  Außerdem verflüchtigt er sich schnell und bildet leicht explosive Gasgemische. Allerdings: Alkohol hat als Konservierungsmittel auch Vorteile: Er ist (sofern vergällt) relativ billig zu bekommen, weswegen man wohl von Anfang an im Museum auf Alkohol setzte – der preußische Staat war ja für seinen Geiz durchaus bekannt. Andere Museen konservierten ihre Präparate allzu oft in Formaldehyd (korrekt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Methanal" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Methanal</span></a>), was zwar weniger feuergefährlich ist, allerdings die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">DNS</span></a><span style="color: #ccff66;"> </span>in den Präparaten zerstört.</p>
<hr size="1" /><a name="4"></a>[4] Es sei mir an dieser Stelle gegönnt, einmal den <a href="http://www.naturkundemuseum-berlin.de/mitarbeiter/mitarbeiter.asp?name=peter.bartsch" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kustos der ichtyologischen Sammlung</span></a> zitieren: &#8220;Der Name &#8216;Fische&#8217;, der im Volksmund für alle diese primär aquatischen Wirbeltiere benutzt wird, ist streng genommen kein systematischer Begriff, wie wir ihn verwenden würden. Ganz abgesehen vom Walfisch natürlich.&#8221;</p>
<hr size="1" /><a name="5"></a>[5]  &#8221;Umtopfen&#8221; wird ohne Not nicht durchgeführt. Der dabei verwendete &#8220;frische&#8221; Alkohol löst wieder fettlösliche Stoffe aus den Präparaten, mit dem Ergebnis, dass diese irgendwann steinhart und dann für bestimmte Untersuchungen nicht mehr verwendet werden können.</p>
<hr size="1" /><a name="6"></a>[6]  Vergällen kommt von Galle; früher hat man wohl Ochsengalle dem Alkohol zugesetzt, als solche Bitterstoffe chemisch noch nicht so einfach synthetisierbar waren. Galle emulgiert Fette und spaltet sie auf; das funktioniert leider auch in einem Alkoholpräparat.</p>
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		<title>Parasiten</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/06/parasiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 22:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus'm Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich hat das Museum für Naturkunde wieder eine würdige Sonderausstellung:  &#8221;Parasiten &#8211; Life Undercover&#8221;. Über den (meines Empfindens) klitzekleinen Wermutstropfen schreib ich mal besser gleich vorneweg: Bei der Konzeption der Ausstellung hat man leider nur ungenügend berücksichtigt, dass der Ausstellungssaal auch eine dritte Dimension hat: die Höhe! Ein paar beleuchtete Stelen erschließen diese nur ungenügend; es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich hat das Museum für Naturkunde wieder eine würdige Sonderausstellung:  &#8221;Parasiten &#8211; Life Undercover&#8221;.</p>
<p>Über den (meines Empfindens) klitzekleinen Wermutstropfen schreib ich mal besser gleich vorneweg: Bei der Konzeption der Ausstellung hat man leider nur ungenügend berücksichtigt, dass der Ausstellungssaal auch eine dritte Dimension hat: die Höhe! Ein paar beleuchtete Stelen erschließen diese nur ungenügend; es fehlt etwas, was den Blick nach oben lenkt. Die beiden höchst anschaulichen, riesigen Zecken-Modelle, die dieses Manko hätten füllen können, wurden leider ins Foyer verbannt.</p>
<p>Aber egal: Die Ausstellung ist dennoch m. E. sehr gelungen. Nicht nur die &#8220;Klassiker&#8221; wie die verschiedensten parasitischen Würmer, Läuse oder Milben werden sehr aufschlussreich &#8220;behandelt&#8221;, sondern auch solche &#8220;Exoten&#8221; wie der &#8220;Zungenkrebs&#8221; oder der Madenhacker. Besonders interessant ist, dass auch lebendes &#8220;Ungeziefer&#8221;, wie Schmeißfliegen, Zecken, Bettwanzen und Flöhe zu sehen sind. Nicht vergessen wurde, dass Parasiten auch unter &#8220;höheren&#8221; Wirbeltieren zu finden sind; denken wir mal nur eben an den Kuckuck oder den Vampir. Und besonders erfreulich: Auch die offizinale Verwendung von Parasiten wird erläutert &#8211; ein schönes Beispiel ist der (im wahrsten Sinne des Wortes) Medizinische Blutegel.</p>
<p>Wer Zeit und vielleicht sogar Lust hat, sich mit einem solch &#8220;unappetitlichen&#8221; Thema auseinanderzusetzen, sollte sich sputen: Die Ausstellung geht (leider!) nach dem 25. Juli auf Wanderschaft. Normalerweise &#8220;halten&#8221; Sonderausstellungen im Museum für Naturkunde deutlich länger; aber im September wird der Ostflügel des Museums eröffnet, weshalb diesmal etwas früher &#8220;die Zelte abgebrochen&#8221; werden müssen, um dieses Ereignis mit einer entsprechenden neuen Sonderausstellung zu würdigen.</p>
<p>Also, lieber geneigter Rezipient dieser Internetpräsenz: Spute Dich! Es wäre schade, diese m.E. spannende kurze Sonderausstellung zu verpassen.</p>
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		<title>Über Leucochloridium paradoxum</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/05/uber-leucochloridium-macrostomum/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 22:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spandau]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute fanden wir bei Kartierungsübungen in Spandau eine Bernsteinschnecke (Succineidae spec.) in einem Seggenbestand. Eigentlich nichts besonderes; diese Schnecken sind nicht eben selten. Aber diese Schnecke klebte höchst exponiert auf einem Pflanzenstängel, und statt eines normalen rechten Fühlers befand sich dort ein höchst auffällig pulsierendes Etwas: Die Schnecke war infiziert mit einer Saugwurm(-Trematoden)larve, und zwar von Leucochloridium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fanden wir bei Kartierungsübungen in Spandau eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernsteinschnecken" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Bernsteinschnecke</span></a> (Succineidae spec.) in einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Segge" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Segge</span></a>nbestand. Eigentlich nichts besonderes; diese Schnecken sind nicht eben selten. Aber <em>diese </em>Schnecke klebte höchst exponiert auf einem Pflanzenstängel, und statt eines normalen rechten Fühlers befand sich dort ein höchst auffällig pulsierendes Etwas: Die Schnecke war infiziert mit einer Saugwurm(-<span style="color: #ccff66;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saugw%C3%BCrmer" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Trematoden</span></a></span>)larve, und zwar von <em>Leucochloridium macrostomum</em>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1445" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/Bernsteinschnecke-mit-Leucochloridium-macrostomum.mp4"><img class="size-full wp-image-1445 " title="leucochloridium_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/05/leucochloridium_klein.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Bernsteinschnecke, infiziert mit </em>Leucochloridium macrostomum<em> (Die miese Bildqualität bitte ich zu entschuldigen). Dazu gibt es einen kleinen Film &#8211; einfach aufs Bild klicken</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p><span id="more-1409"></span>Dieser Saugwurm lebt als erwachsenes Tier im Darm verschiedener Vögel und produziert dort eine Menge Eier, die der Vogel regelmäßig mal eben &#8220;auskackt&#8221;. Wenn die Vogelkacke im Wasser landet, schlüpfen aus den darin enthaltenen Wurmeiern bewimperte Larven (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Miracidium" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Miracidien</span></a>), die sich sofort auf Wanderschaft begeben, um baldmöglichst eine Bernsteinschnecke zu finden. Wenn die Miracidien auf eine solche treffen, bohren sie sich in diese hinein (oder werden sogar gefressen) und setzen sich in der <a href="http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/7687" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mitteldarmdrüse</span></a> der Schnecke fest. Sie vermeiden aber tunlichst, ihren unfreiwilligen Wirt nachhaltig zu schädigen; denn ihr Sinnen und Trachten ist ja, wieder irgendeinen Sindvogeldarm zu infizieren.</p>
<p>Jetzt wirds spannend: Von der Mitteldarmdrüse der Schnecke aus treiben die Miracidien Ausläufer (sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sporozyste" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Sporozysten </span></a>) in den Körper der Schnecke. Diese beeinflussen zum Einen das Nervensystem der Schnecke, sodass diese an einen möglichst weit oben befindlichen Ort kriecht (in unserem Falle: auf die Oberseite eines Pflanzenstängels) und dort &#8220;unmotiviert rumhängt&#8221;. Mehr oder weniger gleichzeitig wachsen zum Anderen weitere Sporozysten in einen oder beide Fühler der Schnecke. Diese Sporozysten enthalten sozusagen eineiige Geschwister des Miracidiums, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sporozyste#Redien_.28Stablarven.29" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Redien</span></a>.</p>
<p>Durch rhythmisches Auf- und Abblähen verhindern die Sporozysten in den Fühlern der Bernsteinschnecke, dass diese den befallenen Fühler einzieht. Das signalisiert einem vorbeifliegenden Singvogel: Hallo, ich bin eine leckere Fliegenmade und komm hier irgendwie nicht weg. Der gelackmeierte Singvogel pickt den Schneckenfühler samt der darin enthaltenen Redien ab, schluckt ihn runter &#8211; und in seinem Darm entwickeln sich aus den somit gefressenen Redien die nächste Elterngeneration von <em>Leucochloridium macrostomum</em>, die ihrerseits wieder Eier freisetzt.</p>
<p>Die Bernsteinschnecke lässt sich inzwischen wieder einen neuen Fühler wachsen. Aber in ihrer Mitteldarmdrüse sitzt immer noch das Miracidium, was bald wieder neue Sporozysten treibt.</p>
<p>Und der Singvogel mit seinen Würmern im Darm muss ja irgendwann schließlich mal wieder kacken&#8230;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>GRUNER, H.-E. (Hrsg., 1984): Lehrbuch der Speziellen Zoologie, begr. von A. KÄSTNER. 4. Aufl.; Bd. 1, 2. Teil. VEB Gustav Fischer Verlag. Jena.</p>
<p>ZABKA, H. (1989): Tarnung und Täuschung. Urania Verlag. Jena, Berlin.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Karower Teiche &#8211; Beobachtungen im April 2010</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/04/karower-teiche-beobachtungen-im-april-2010/</link>
		<comments>http://biogeograph.com/blog/2010/04/karower-teiche-beobachtungen-im-april-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 04:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karower Teiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang April leiste ich mir den kleinen Luxus immer mal wieder, an die Karower Teich zu fahren. Nachdem ich schon ein Weilchen dort nicht mehr zugegen sein konnte, war ich doch recht positiv überrascht, dass sich hier einiges getan hatte: Neue Beobachtungsplattformen, bessere Erschließung für Pankeweg-Radfahrer, die von Blankenburg kommen, Krötentunnel und eine Baustelle, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang April leiste ich mir den kleinen Luxus immer mal wieder, an die Karower Teich zu fahren. Nachdem ich schon ein Weilchen dort nicht mehr zugegen sein konnte, war ich doch recht positiv überrascht, dass sich hier einiges getan hatte: Neue Beobachtungsplattformen, bessere Erschließung für <a href="http://panke.info/pages/panke-wege/pankeweg-wanderweg/pankeweg-karte-und-fotos.php" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Pankeweg</span></a>-Radfahrer, die von Blankenburg kommen, Krötentunnel und eine <a href="http://panke.info/pages/panke-wege/pankeweg-wanderweg.php" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Baustelle</span></a>, die es bei knappem Zeitbudget wirksam verhindert, auch mal anschließend an der &#8220;<a href="http://www.berlin-buch-gesundheitsregion.de/html/news1.shtml?113&amp;id=584"><span style="color: #ccff66;">Moorlinse</span></a>&#8221; einen Blick durchs Fernglas zu riskieren.</p>
<p>Am 1. April war ich das dieses Jahr das erste Mal dort. Zwar mit Fernglas, aber nicht mit meiner &#8220;großen&#8221; Kamera. Danach erfolgten Begehungen am 8., 17., 25. und 30. April.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1336" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_rht_1_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-1336" title="kt_rht_1_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_rht_1_kl.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Rothalstaucher auf dem Ententeich</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Im Folgenden liste ich meine Beobachtungen in mehr oder minder systematischer Reihenfolge auf (orientiert an den <a href="http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2338.de/rl_list.pdf" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Roten Listen des Landes Brandenburg</span></a>); in Zukunft werde ich diese größtenteils in tabellarischer Form hier &#8220;veröffentlichen&#8221;.</p>
<p><span id="more-1312"></span></p>
<p>Die hier regelmäßig anzutreffenden Lappentaucher (Haubentaucher, Rothalstaucher, Zwergtaucher) waren schon am 1. April da und gaben sich weidlich Mühe, nicht überhört zu werden.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1337" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ententeich_ges_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-1337" title="kt_ententeich_ges_kl_beschr" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ententeich_ges_kl_beschr.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><em><span style="font-weight: normal;">Blick auf den Inselteich; ein paar wichtige Wasservogelarten sind markiert. (Wer das Bild gern vergrößert und ohne Beschriftung betrachten möchte, möge es anklicken)</span></em></h4>
</dl>
</div>
<p>Auch der Graureiher brütet wieder an den Teichen. Auf der einzigen Erle der Insel im Inselteich befindet sich ein veritabler Bilderbuchhorst.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1340" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_reiher_schilf.jpg"><img class="size-full wp-image-1340" title="kt_reiher_schilf_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_reiher_schilf_kl.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Reiher im Schilf am Schilfteich: Brutablösung am Nest (zum Vergrößern aufs Bild Klicken)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Am Schilfteich brütet die Art im Röhricht. Dort befindet sich ein Nest unweit der dortigen Beobachtungsplattform; man kann es nicht einsehen, wohl aber regelmäßig die Brutablösung der beiden Elternvögel beobachten.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1362" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_schilfteich_reiherflug.jpg"><img class="size-full wp-image-1362" title="kt_schilfteich_reiherflug_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_schilfteich_reiherflug_kl.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Graureiher unterwegs</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Am 30.4. zog ein <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Wei%DFstorch&amp;code=d21&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Weißstorch </span></a>in großer Höhe über die Karower Teiche hinweg.</p>
<p>Bisher waren, wie erwartet, auch die hier regelmäßig anzutreffenden Entenarten zu beobachten:  <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Stockente&amp;code=d30&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Stockenten </span></a>allenthalben, daneben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ffelente" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Löffel-</span></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnatterente" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Schnatter-</span></a>, <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Krickente&amp;code=d26&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Krick-</span></a>, <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Tafelente&amp;code=d31&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Tafel-</span></a><span style="color: #ccff66;">, </span><a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Reiherente&amp;code=d28&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Reiher- </span></a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schellente" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Schellenten</span></a>; wohl alles zukünftige Übersommerer, denn eigentlich müssten die Weibchen schon auf ihren Nestern sitzen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1353" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_weidenteich_schnatterente_2.jpg"><img class="size-full wp-image-1353" title="kt_weidenteich_schnatterente_2_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_weidenteich_schnatterente_2_kl.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Schnatterentenpärchen auf dem Weidenteich</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Kleine Ausnahme: die Löffelente. Von dieser schönen Art habe ich bisher immer nur Männchen beobachtet &#8211; vielleicht sitzt irgendwo im Röhricht ein Weibchen auf einem Gelege?</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1354" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_loeffel.jpg"><img class="size-full wp-image-1354" title="kt_loeffel_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_loeffel_kl.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><em><span style="font-weight: normal;">Löffelentenerpel auf dem Inselteich</span></em></h4>
</dl>
</div>
<p>Von den erwähnten Entenarten habe ich persönlich nur Stock-, Reiher- und Schnatterenten Junge führen sehen.</p>
<p>Graugänse waren an allen Tagen dort zu sehen. Die meisten hielten sich auf den Wiesen östlich der Teiche auch, fielen aber gegen Abend meist auf den Teichen ein.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1357" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_graugans_sammler_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-1357" title="kt_graugans_sammler_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_graugans_sammler_kl.jpg" alt="" width="400" height="1668" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Hier konnte ich mich nicht für ein einzelnes Foto entscheiden. Und auch diese Auswahl fiel nicht leicht: Es waren insgesamt 122 Graugans-Fotos</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Besonders erfreulich war am 25. April die Beobachtung einer Graugansfamilie auf dem Weidenteich &#8211; eigentlich eher ein Grauganskindergarten, <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;code=d180&amp;lang=de#fortpflanzung" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">denn ein Gelege besteht in der Regel selten aus mehr als 6 Eiern</span></a>.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1366" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_weidenteich_graugans_goessel_2_1500.jpg"><img class="size-full wp-image-1366" title="kt_weidenteich_graugans_goessel_1_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_weidenteich_graugans_goessel_1_kl.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Grauganskindergarten auf dem Weidenteich, 25.4.2010. Wer alle 12 Gössel vergrößert sehen möchte, möge aufs Bild klicken</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Die Tiere machten auf sich aufmerksam, weil sie heftig in Richtung Südufer schimpften, wo ein Fuchs unterwegs war &#8211; die Situation erinnerte an ein wohlbekanntes <a href="http://www.lieder-archiv.de/lieder/show_song.php?ix=300721" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kinderlied</span></a>.</p>
<p>Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6ckerschwan" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Höckerschwan</span></a>, der zumindest am Ententeich den Versuch machte zu brüten; am 25. und 30.4. habe ich keinen dieser schönen Vögel auf dem Nest sitzen sehen; sie werden sich wohl wieder auf die Moorlinse zurückgezogen haben.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1377" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_rohrweihe_flug_3.jpg"><img class="size-full wp-image-1377" title="kt_rohrweihe_flug_3_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_rohrweihe_flug_3_kl.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>R</em></span><span style="font-weight: normal;"><em>ohrweihenmännchen am Schilfteich. Das Weibchen ist größer und dunkelbraun</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Rohrweihe&amp;code=d145&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Rohrweihen </span></a>taumeln immer wieder über den Teichen, am 1. April waren es ein Weibchen und zwei Männchen (Das eine war noch nicht richtig ausgefärbt und demzufolge möglicherweise hier im vergangenen Jahre geschlüpft.)  Es war ein eindrucksvolles Erlebnis, am 1. April den rasanten Paarungsflug zu beobachten; selbst &#8220;unbedarften&#8221; Spaziergängern fiel das immer wieder beeindruckende Schauspiel auf (&#8220;Können Sie mir sagen, was das für Adler sind-?&#8221;). Die alteingesessenen Vögel attackierten den immaturen regelmäßig, der aber immer nach wenigen Minuten wieder auftauchte.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1394" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_schilfteich_rw.jpg"><img class="size-full wp-image-1394" title="kt_schilfteich_rw" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_schilfteich_rw.jpg" alt="" width="400" height="600" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Vermutlicher Standort des Rohrweihennestes. Es ist schon auffällig, dass das Weibchen zurzeit (30.4.) nicht zu sehen ist und das Männchen ausgerechnet dort immer wieder im Schilf landet</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Inzwischen scheint sich das Rohrweihenpärchen einen Brutplatz am Schilfteich ausgesucht zu haben, das erwähnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juvenil" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">immature</span></a> Exemplar und auch das wohl inzwischen brütende Weibchen sind nicht mehr zu beobachten.</p>
<p>Regelmäßig brütet(e?) der <a href="http://berlin.nabu.de/nabuaktiv/fachgruppen/greifvogelschutz/greifvogelberlin/10957.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Habicht </span></a>an den Karower Teichen; der Horst ist mit etwas Übung auch dieser Tage noch zu sehen. Allerdings konnte ich dieses Jahr keinen dieser beeindruckenden Vögel bisher beobachten.</p>
<p>Dahingegen waren auch dieses Jahr ein <a href="http://i21.photobucket.com/albums/b268/Grinsofant/sperber-karow-1.jpg" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Sperber</span></a>pärchen regelmäßig im Gebiet unterwegs; irgendwo in der Nähe müssen die kleinen Greife brüten. Ein hohes Fiepen der mehr oder minder allgegenwärtigen ist ein recht sicheres Zeichen, dass einer der kleinen Greifvögel in der Nähe unterwegs ist&#8230;</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1393" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ms_rm.jpg"><img class="size-full wp-image-1393" title="kt_ms_rm" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ms_rm.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Rotmilan über den Karower Teichen. Im Vordergrund ein Mauersegler</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4usebussard" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mäusebussarde </span></a>kommen immer wieder vorbei; meist in großer Höhe. Und übrigens: Am 17.4.  ließ sich auch ein <span style="color: #ccff66;"><a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;Tierart=Schwarzmilan&amp;code=d40&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Schwarzmilan</span></a></span>, am 30.4. ein <a href="http://www.bfn.de/natursport/info/SportinfoPHP/infosanzeigen.php?z=Tierart&amp;code=d38&amp;lang=de" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Rotmilan</span></a> über den Teichen blicken. Letztere Art brütete 1992 an den Teichen in einem Erlenwäldchen am Schilfteich, wenn ich mich recht entsinne.</p>
<p>Blesshühner sind wohl die häufigsten Wasservögel der Karower Teiche; kein Teich ist ohne deren Nester. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teichralle" target="_blank"><span style="color: #ccff99;">Teichhühner</span></a> hingegen habe ich an den Teichen bisher nie sehen (wohl aber <a href="http://www.vogelwarte.ch/db/sound/1730.mp3" target="_blank"><span style="color: #ccff99;">verhören</span></a>) können &#8211; anderenorts sind sie ein regelmäßig anzutreffender Parkvogel. Am 25.4. konnte ich aber endlich mal ein Exemplar am Schilfteich beobachten. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserralle" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Wasserralle </span></a>als dritte regelmäßig vorkommende Art hat sich bisher nicht blicken lassen. Nur das kennzeichnende &#8220;<a href="http://www.vogelwarte.ch/db/sound/1670.mp3" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Ferkelquietschen</span></a>&#8221; war zu verhören. Am Weidenteich waren es bisher 2-3 Rufer, am Ententeich 1-2.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1345" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ententeich_kranich_2.jpg"><img class="size-full wp-image-1345" title="kt_ententeich_kranich_2_kl" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ententeich_kranich_2_kl1.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Kranichpärchen am Inselteich (zum Vergrößern aufs Bild klicken)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Das Highlight dieses Monats ist für mich das Kranichpärchen, dass am Inselteich bisher relativ gut einsehbar brütet. Das Nest befindet sich etwa 220 m entfernt in nordöstlicher Richtung am gegenüberliegenden Ufer. Am 25. und 30.4. konnte die Art nicht auf dem Nest sitzend beobachtet werden; dieses wird nunmehr durch das inzwischen nachgewachsene Schilf verdeckt.</p>
<p>Von den Hühnervögeln ist nur der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdfasan" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Jagdfasan </span></a>an den Karower Teichen Brutvogel. Es finden sich in der Literatur zwar Hinweise, dass auch die Wachtel hier schon zu hören war, aber das waren wohl eher singuläre Erscheinungen.</p>
<p>Den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckuck" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kuckuck </span></a>konnte ich dieses Jahr das erste Mal am 25.4. hören. Das Tierchen trieb sich vorrangig südlich des Weidenteiches in einem kleinen Erlenwald herum.</p>
<p>Die <a href="http://berlin.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/mauersegler/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mauersegler</span></a>, meine erklärten Lieblingsvögel, waren am 25.4. noch nicht einmal in Einzelexemplaren zu beobachten (in der Nähe des Schäfersees in Reinickendorf sah am selbigen Tage schon einige Exemplare).   Am 30.4. jagten um die 20 Mauersegler über den Wasserflächen von Enten- und Inselteich.</p>
<p>Von den Spechten kommen an den Karower Teichen Bunt- und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspecht" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kleinspecht </span></a> kommen regelmäßig vor. In der Literatur finden sich auch Hinweise, das der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendehals_(Vogel)" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Wendehals </span></a>hier gebrütet hat; leider habe ich die Art bisher weder verhören, geschweige denn beobachten können. Am 25.4. machte auch ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnspecht" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Grünspecht </span></a>lautstark auf sich aufmerksam; aufgrund der Standorttreue der Art könnte er hier auch Brutvogel sein. Am 30.4. war die Art jedoch nicht anzutreffen.</p>
<p>Die ersten 7 <a href="http://www.rauchschwalben.info/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Rauchschwalben </span></a>konnte ich bereits am 1.4. beobachten über Enten- und Inselteich beobachen; am30.4. gesellten sich auch <a href="http://www.grueneliga-berlin.de/?page_id=5696" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mehlschwalben</span></a> (und Mauersegler) dazu. Die Rauchschwalbe brütet seit Jahren u.a. im hinteren Fußgängeraufgang des S-Bahnhofs Buch; die <a href="http://www.grueneliga-berlin.de/?page_id=5696" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mehlschwalbe </span></a>ist Charaktervogel der Neubaublöcke, von denen es in Buch eine ganze Menge gibt.</p>
<p>Baumpieper finden sich vor allem auf locker mit Gehölzen bestandenen Wiesen um die Karower Teiche herum. Am 25.4. beobachtete ich zwei Männchen bei Revierstreitigkeiten; leider war ich mit meiner Kamera nicht schnell genug&#8230;</p>
<p>Bachstelzen sind eine recht häufige Art in Berlin; einzelne Exemplare überflogen das Gebiet immer wieder; mit Sicherheit brüten sie hier auch irgendwo. Eine echte Besonderheit hingegen ist die Gebirgsstelze, die möglicherweise am Lietzengraben brütet (Angabe eines freundlichen Ornithologenpärchens, 30.4.). Ich selbst habe die Art bisher 2005 und 2006 an einem schnellfließenden Pankeabschnitt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn beobachten können. 2006 beobachtete ich auch ein Pärchen Schafstelzen am Schilfteich, vorher und seitdem nie wieder; möge es sich dieses Jahr ändern&#8230;</p>
<p>Der Zaunkönig ist in den Gehölzen regelmäßig zu verhören und auch zu beobachten; besonders im Norden des Naturschutzgebietes.</p>
<p>Bisher nicht verhört oder beobachtet habe ich die Heckenbraunelle; in der Literatur finden sich aber Hinweise, dass zumindest in den 90er Jahren die Art hier gebrütet hat.</p>
<p>Das Rotkehlchen ist entlang der Panke und im Nordteil des Gebietes ein recht häufiges Vögelchen. Ähnliches betrifft die <a href="http://www.nabu.de/nabu/nh/archiv/01989.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Nachtigall</span></a>. Den Gesang des <a href="http://www.nabu.de/nabu/nh/archiv/01989.html#1" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Sprossers</span></a><span style="color: #ccff66;"> </span>(&#8220;die nordische Nachtigall&#8221;) hingegen &#8211; so deucht mich &#8211; konnte ich nur am Inselteich verhören.</p>
<p>Ein Gartenrotschwanzmännchen beobachtete ich am 25.4. in den Gehölzbeständen zwischen Panke und Schilfteich; hoffentlich gelingt mir ein vernünftiges Foto dieses für einheimische Singvögel doch recht farbenfrohen Art.</p>
<p>Die Amsel ist im NSG allgegenwärtig, sofern nur ein Paar Gehölze beieinander stehen. Bisher habe ich darauf verzixhtet, die singenden Männchen zu zählen. Dahingegen ist die Singdrossel deutlich &#8220;seltener&#8221;; bisher konnte ich um die 4-6 singenden Männchen an einem Tage verhören.</p>
<p>An den Karower Teichen konnte ich im Juni 2006 den Schlagschwirl südlich des Weidenteiches verhören. Die Art hat in Brandenburg seine westliche Verbreitungsgrenze, weshalb solche Beobachtungen leider nicht überall regelmäßig glücken (in der <a href="http://biogeograph.com/blog/category/berger_rinne/" target="_self"><span style="color: #ccff66;">Berger Rinne</span></a> wies ich diese Art nur zweimal in fünf Jahren nach). Dieses Jahr &#8220;sang&#8221; am 25. und 30.4. irgendwo im westlichen Röhricht des Schilfteichs ein Rohrschwirl. Ich hoffe, dass erstere Art vielleicht doch noch im Laufe des kommenden Monats ihren Nähmaschinengesang zum Besten gibt. Hörmamal&#8230;</p>
<p>&#8220;Mein&#8221; erster Teichrohrsänger machte sich dieses Jahr am Schilfteich am 25.4. bemerkbar. Am 30.4. wurde die Art von Flug- und Autobahnlärm, Wind und übrigens auch von den benachbarten Drosselrohrsängern einfach übertönt, was hier erfahrungsgemäß immer wieder bei west- und südwestlichen Winden passiert (ein<a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/Zilpzalp-Karower-Teiche.mp4" target="_self"> <span style="color: #ccff66;">Zilpzalp</span></a> direkt über mir war übrigens auch nicht ganz unschuldig).</p>
<p>Von den Grasmücken habe ich dieses Jahr bisher nur die Mönchsgrasmücke regelmäßig beobachten können. Die anderen mehr oder minder häufigeren Arten (Garten-, Dorn- und Klappergrasmücke) kamen mir im April bisher noch nicht zu Ohren. Ich denke aber, dass sich der eine oder andere Piepmtz in den nächsten Tagen noch melden wird. Die deutlich seltenere Sperbergrasmücke wird in der Literatur auch als Brutvogel des Gebietes angegeben; diese Art habe ich aber hier bisher noch nicht verhört oder gesehen.</p>
<p>Zilpzalp und Fitis sind&#8230; naja&#8230; Allerweltsarten, die hier im Gebiet in jedem größeren Gehölzbestand vorkommen. Dabei ist erstere Art (nicht nur) dieses Jahr zuerst zu hören; und m. E. scheint der Zilpzalp auch deutlich häufiger hier vorzukommen (im Mai werde ich wohl, sofern es mein knappes Zeitbudget erlaubt, eine Zählung vornehmen).</p>
<p>(Wird fortgesetzt&#8230;)</p>
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		<title>Von den Karower Teichen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 20:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karower Teiche]]></category>

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		<description><![CDATA[Luftbild der Karower Teiche. Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken Jedesmal, wenn ich Freunde in Schwanebeck besuchen will, fahre ich dran vorbei: Ein Naturschutzgebiet, grad mal 128 ha „groß“: Vier Teiche (Schilfteich, Ententeich, Inselteich, Weidenteich), drumherum Erlenbruchwald, Weidengebüsche, Wiesen, Hecken, Gebüsche, Gräben. Eigentlich erstmal nichts besonderes, wenn man es großräumig betrachtet; das gibt es fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1306" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ges_gr-copy.jpg"><img class="size-full wp-image-1306 " title="kt_ges_beschr_2 copy" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/kt_ges_beschr_2-copy2.jpg" alt="" width="400" height="675" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Luftbild der Karower Teiche. Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Jedesmal, wenn ich Freunde in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwanebeck_(Panketal)" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Schwanebeck</span></a> besuchen will, fahre ich dran vorbei: Ein Naturschutzgebiet, grad mal 128 ha „groß“: Vier Teiche (Schilfteich, Ententeich, Inselteich, Weidenteich), drumherum Erlenbruchwald, Weidengebüsche, Wiesen, Hecken, Gebüsche, Gräben. Eigentlich erstmal nichts besonderes, wenn man es großräumig betrachtet; das gibt es fast überall in <em>Brandenburg<strong> </strong></em>– und meist deutlich großflächiger. Aber: Da gibt es „dummerweise“ eine Landesgrenze, die nicht weit entfernt ist. Die Karower Teiche befinden sich in <em>Berlin</em>; und für Berlin sind 128 ha Naturschutzgebiet eine doch recht große Fläche.</p>
<p><span id="more-1273"></span></p>
<p>Vor der Anlage der Teiche befand sich hier ein <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Niedermoor.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Niedermoor</span></a>. Ab 1860 wurde hier Torf gestochen, worauf Weiden- und Inselteich zurückzuführen sind. Diese wurden nach 1895  in das Hobrechtsche Rieselfeldsystem (s. <a href="http://www.hobrechtsfelde.de/Main/index_l.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">hobrechtsfelde.de</span></a> → Geschichte → Rieselfelder, Hobrecht) integriert, was für die weitere Entwicklung der Karower Teiche von entscheidender Bedeutung sein sollte. Bald begann man auch mit der Karpfenzucht. Schilf- und Ententeich entstanden 1911/12 durch Kies- und Sandabbau; das Material brauchte man für die Bahnlinie nach Stettin. Die dabei entstandenen Teiche nutze man ebenfass zur Fischzucht – unter den genannten Prämissen.</p>
<p>Denn bald lohnte sich die Fischzucht nicht mehr, weil die unweit befindlichen Rieselfelder den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%A4sshuhn" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Lietzen</span></a>graben als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorfluter" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Vorfluter</span></a> nutzten; das Berliner Abwasser wurde im Zuge des doch recht ungestümen industriellen Wachstums immer mehr durch Schadstoffe belastet (Industrialisierung!) – und demzufolge verschlechterte sich die Wasserqualität der Teiche so sehr, dass an Fischzucht irgendwann nicht mehr zu denken war. (Näheres zur Historie der Teiche findet sich unter <a href="http://www.pankeguide.de/karowerteiche.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">pankeguide.de </span></a> – dazu eine kleine Anmerkung meinerseits: Obwohl die kleinen Bildchen dieser Internetpräsenz es vermuten lassen, brüten an den Karower Teichen weder Uferschnepfen noch Eisvögel. Und auch Laubfrösche sind hier leider nicht zu finden). 1985 wurde mit Inbetriebnahme des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karower_Teiche#Kl.C3.A4rwerk_ersetzt_Rieselfelder" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Klärwerks Schönerlinde </span></a> die Rieselfeldwirtschaft eingestellt. Dadurch verringerte sich das Wasseraufkommen des Gebietes beträchtlich – mit den entsprechenden Folgen für die Karower Teiche.</p>
<p>Diese Hypothek lastet bis heute auf den Teichen. Durch die über lange Zeiträume schlechte Wasserqualität bildete sich (stark belasteter) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sapropel" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Faulschlamm</span></a>, der die Teiche immer mehr verflachen ließ. Und flache, nährstoffreiche (= <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eutroph" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">eutrophe</span></a>) Gewässer verlanden schnell, wuchern zu, werden Moor. Zum jetzigen Zeitpunkt (April 2010) kann man noch prima von den Beobachtungstürmen in den Schilfteich gucken. Aber zum Sommer hin… Seit 2003 pflegten die Teiche immer wieder zuzuwuchern. Der Sommer damals war extrem trocken; in diesem Jahre fielen in Berlin gut 200 l (=200 mm) <em><strong>weniger </strong></em>Niederschläge pro m² als im langjährigen Mittel. Die Teiche trockneten fast vollständig aus, fielen trocken, und die hier vorhandenen Wasservögel suchten das Weite. Dummerweise versuchten sie sich vorher noch ordentlich den Magen vollzuschlagen, wodurch sich viele Wasservögel mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Botulismus" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Botulismus</span></a> infizierten und daran starben – wie z.B. die sehr seltenen Löffelenten, die hier mehr oder minder seit Jahr und Tag zu brüten pflegten; womit die „Dynastie“ dieser Art an den Teichen ein (hoffentlich!) vorläufiges Ende gefunden haben dürfte.</p>
<p>Seitdem wucherten bis zum vergangenen Jahre immer wieder Rohrkolben und Sumpfampfer munter Schilf- und Ententeich zu. Für einen Biogeogrraphen ein schönes Beispiel, wie auch hier diese beiden Arten sich als Pioniervegetation auf schlammigen Flächen ausbreiten (beschrieben bei <a href="http://www.amazon.de/Vegetation-Mitteleuropas-mit-Alpen-Uni-Taschenb%C3%BCcher/dp/3825281043/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1272052934&amp;sr=1-1" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">ELLENBERG, 1996</span></a>).</p>
<p>Nun hat aber letztes Jahr sich dankenswerterweise die zuständige Obere Naturschutzbehörde dieses Problems angenommen und nicht Kosten noch Mühe gescheut, den Teichen wieder in durchaus behutsamer Art und Weise wieder neues Leben einzuhauchen: <a href="http://berlin.nabu.de/nabuaktiv/bezirksgruppen/pankow/aktuelles/11454.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Mit einem schwimmenden „Mähdrescher“ wurden die Teiche beräumt</span></a>. Hoffen wir, dass diese Maßnahmen dieses Jahr Erfolg haben werden.</p>
<p>…</p>
<p>Es dürfte kaum einen Berliner Ornithologen geben, der hier nicht schon mal durchs Fernglas geguckt hat. Denn: Die Karower Teiche sind im Vergleich zu anderen Berliner Gewässern ähnlicher Größe sehr, sehr artenreich; vor allem, was die Vogelwelt betrifft. Denn hier konnten <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/landschaftsplanung/berliner_barnim/de/sehenswuerdigkeiten/n_z.shtml" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">inzwischen 69 Brutvogelarten  nachgewiesen werden</span></a>, darunter solche „Kostbarkeiten&#8221; wie Rothalstaucher, Rohrdommel, Graugans,  Löffelente, Kranich, Tüpfelsumpfhuhn, Neun-töter, Sperbergrasmücke…  Es sollte aber nicht vergessen werden, dass viele dieser Arten vor allem in Berlin „kostbar“ sind. In Brandenburg sind sie oft deutlich häufiger anzutreffen, wie z. B. Kranich, Graugans und Neuntöter…</p>
<p>Besonders die verschiedenen Wasservogelarten sind das Aushängeschild der Karower Teiche. Das Gebiet kenne ich schon seit Anfang der 80er Jahre, als ich mit der „AG Junge Ornithologen“ dort das erste Mal unterwegs war, um irgendwelche Piepmätze zu beringen (vielen lieben Dank für diese Erfahrungen an Herrn FRÄDRICH – und sollte er diese Zeilen lesen: „Liehm Jruß…“).</p>
<p>Seitdem wusste ich, dass es hier möglich ist, ohne Zäune, Verbote,„Aufpasser“ und andere Unannehmlichkeiten verschiedenste höchst seltene Aren zu beobachten. Diese Möglichkeit nutzte ich weidlich. Mit „Kumpels“ war ich dort oft unterwegs, wir kletterten auf den Weiden am Ufer herum, bestaunten ein Rothalstauchernest, ließen uns von Hornissen deutlich mehr als drei mal stechen und sind bis heute quicklebendig, „tümpelten“ (also fingen alle möglichen Kleintiere mit einem feinmaschigen Kescher, um sie dann mit einem Lupenglas oder sogar einem kleinen Mikroskop zu betrachten und uns dabei gelegentlich zu ekeln) und versuchten auch zu angeln (die paar Güstern und Karauschen haben wir hinterher wieder in den Weidenteich geschmissen). Ein Unterstand am Weidenteich erinnert mich bis heute immer wieder an diese schöne Zeit, wenn ich an dort unterwegs bin. Diese ist seit 1994 endgültig vorbei, denn damals kam die „vorläufige“ und wenig später die „richtige“ Ausweisung zum Naturschutzgebiet. Und damit die Zäune. Heute ist es nicht mehr möglich, die Dämme zwischen den Teichen zu begehen. Hier wird kein normalsterblicher Mensch mehr ungestraft das erleben können, was meinen Freunden und mir zwischen 1985 und 93 hier möglich war.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1332" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/unterstand.jpg"><img class="size-full wp-image-1332" title="unterstand" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/unterstand.jpg" alt="" width="400" height="533" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Unterstand am Weidenteich &#8211; Reminiszenz an frühere Zeiten (damals hatten &#8220;wir&#8221; noch einen Staatsratsvorsitzenden&#8230;)</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Aber Ehre wem Ehre gebührt: Die zuständige Senatsverwaltung hat es sich nicht eben leicht gemacht mit der Entscheidung, die Karower Teiche einzuzäunen. Nicht weit entfernt befinden sich recht große (Neubau-)Wohngebiete, und deren Bewohner zieht es natürlich auch „raus in’t Jrüne“ – die Gefahr der Übernutzung war schon damals einfach zu hoch. Und inzwischen bin auch ich recht glücklich, dass es eben nicht mehr jedem frei steht, dort überall zu angeln oder seinen vierbeinigen „Freund“ Gänse oder seltene Wiesenbrüter jagen zu lassen. – Es ist wirklich nicht nötig, den Rothalstaucher am Nest zu beobachten – sooo spannend ist das ja nun auch wieder nicht (Wer keine Vorstellungen hat, wie es aussieht, wenn ein Rothalstaucher brütet: Er sitzt auf seinem Nest.).</p>
<p>Mit Aufstellen der Zäune wurden aber auch vier Beobachtungsplattformen errichtet, die zumindest einen teilweisen Blick auf die Teiche ermöglichen. Diese waren zuerst aus Holz und wurden mit der Zeit baufällig. Inzwischen hat man sie erneuert; neben Verwendung deutlich haltbarerer Materialien sind sie vor allem nun etwas höher (m. E. fehlt aber immer noch mindestens ein Meter, besonders am Schilfteich – dann könnte gerade hier deutlich mehr zu sehen sein).</p>
<p>Übrigens – Nicht nur die Piepmätze sind die „Wertgegenstände“ der Karower Teiche; hier kommen (kamen?) auch verschiedene Amphibien teilweise in Massen vor (nachweislich Teichmolch, Knoblauchkröte, Erdkröte, evtl. Wechselkröte, Moorfrosch, Teichfrosch); und auch (zumindest in Berlin allgemein) seltene Reptilien können mit etwas Glück angetroffen werden (Zauneidechse, Ringelnatter). Die Massenvorkommen der Amphibien sind (waren?) so wertvoll, dass vor ein paar Jahren (<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1995/0421/lokales/0024/index.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">1995</span></a>?) ein paar „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amphibientunnel" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Krötentunnel</span></a>“unter der <a href="http://web2.cylex.de/stadtplan/berlin-1/berlin-strasse-pankgrafenstr.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Pankgrafenstraße</span></a> hindurch angelegt wurden. Das ist deutlich besser als solche temporären Amphibienzäune, da es einen großen (ehrenamtlichen!) Aufwand bedeutet, jeden Tag rauszufahren, um dort irgendwelche krötengefüllte Eimer von einer Straßenseite zur anderen zu tragen (was ja <em>auch</em> nicht sooo ungefährlich ist). Auch für die Amphibien ist es besser; funktioniert doch so ein Kleintierdurchlass deutlich zuverlässiger als ein Amphibienschutzzaun, unter welchem man sich als Kröte mit wenig Mühe durchbuddeln kann&#8230;</p>
<p>Naja… Im Jahre 2004 erhielt ich von einem Planungsbüro den Auftrag, die Avifauna der Karower Teiche zu erfassen. Und der sich westlich anschließenden Ackerbrachen. Und des Akenberge-Gebietes. Das war nötig wegen Berlins erster (und bisher einziger) Windkraftanlage. Leider habe ich diese Daten nicht mehr; nur noch ein paar handschriftliche Notizen in meinem Exkursionsbuch. Und meine Erinnerungen.</p>
<p>Soweit zur Geschichte der Teiche und das, was mich mit ihnen verbindet.</p>
<p>In Zukunft werde ich, sofern es mein momentan äußerst knappes Zeitbudget erlaubt, hier dann und wann meine Beobachtungen veröffentlichen. Hier die in diesem Jahr bisher beobachtete Vogelarten (Stand 14. April, weitere Beobachtungen werde ich an dieser Stelle unregelmäßig „veröffentlichen“):</p>
<p>Haubentaucher, Rothalstaucher, Zwergtaucher, Kormoran, Graureiher, Höckerschwan, Graugans, Stockente, Schnatterente, Löffelente, Krickente, Tafelente, Reiherente, Schellente, Schwarzmilan, Rohrweihe, Sperber, Mäusebussard, Turmfalke, Jagdfasan, Wasserralle, Teichhuhn, Blässhuhn, Kranich, Lachmöwe, Straßentaube, Ringeltaube, Grünspecht, Buntspecht, Kleinspecht, Feldlerche, Rauchschwalbe, Baumpieper, Bachstelze, Zaunkönig, Rotkehlchen, Hausrotschwanz, Amsel, Singdrossel, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Fitis, Schwanzmeise, Kohlmeise, Blaumeise, Kleiber, Gartenbaumläufer, Eichelhäher, Elster, Nebelkrähe, Kolkrabe, Star, Haussperling, Feldsperling, Buchfink, Grünfink, Stieglitz, Bluthänfling, Goldammer, Rohrammer</p>
<p>– Immerhin 60 Arten…</p>
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		<title>Uhu</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 23:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist mir etwas höchst unwahrscheinliches (=unglaubliches) passiert: Ich sitze am Rechner und murkel an einem Vortrag über meine Schildkröten herum &#8211; und draußen im Hof ruft ein Uhu. Natürlich denke ich mir erstmal nichts dabei. Dass hier in Berlin mittendrin ein Uhu ruft, ist genauso wahrscheinlich wie ein röhrender Hirsch im Mauerpark; denn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mir etwas höchst unwahrscheinliches (=unglaubliches) passiert:</p>
<p>Ich sitze am Rechner und murkel an einem Vortrag über meine <a href="http://biogeograph.com/blog/category/tiere/ch_mc/" target="_self"><span style="color: #ccff66;">Schildkröten</span></a> herum &#8211; und draußen im Hof ruft ein <em><strong><a href="http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/2005-deruhu/02780.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Uhu</span></a></strong></em>. Natürlich denke ich mir erstmal nichts dabei. Dass hier in Berlin mittendrin ein Uhu ruft, ist genauso wahrscheinlich wie ein röhrender Hirsch im Mauerpark; denn der Uhu ist auf den <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/artenschutz/de/rote_listen/artenregister_datenbank.shtml" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Roten Listen des Landes Berlin</span></a> noch nicht einmal als ausgestorbene Art aufgeführt (OTTO, WITT, 2002).</p>
<p><span id="more-932"></span></p>
<p>Aber das Tierchen draußen bleibt hartnäckig. &#8220;<a href="http://www.vogelwarte.ch/db/sound/3090.mp3" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Búhu &#8230; búhu &#8230; búhu &#8230; búhu &#8230;</span></a>&#8221; &#8211; alle 10 bis 15 Sekunden. Um 21.58 Uhr gehe ich in den Hof hinaus, um zu gucken, ob da nicht irgendein Nachbar bei offenem Fenster vielleicht einen Tierfilm zu laufen hat oder mir mittels frisch erworbener Vogelstimmen-CD einen Streich spielen will. Das war nicht der Fall; alle Fenster waren zu (0°C &#8211; logisch!). Deutlich tönt es irgendwo von einem der umliegenden Dächer in den Hof.. Ganz klar. Und schon ein wenig unheimlich &#8211; &#8220;so nah und doch so fern&#8221;&#8230;</p>
<p>Nach 2-3 Minuten wird der Ruf leiser, entfernt sich. Ich gehe in den Garten hinterm Quergebäude. Und dort tönt wieder der einsame Ruf, diesmal von der leidigen Baustelle des zukünftigen Yuppieparadieses. Ein singuläres Geräusch im Hintergrundrauschen einer Berliner Vorfrühlingsnacht. Unverkennbar. Ungewöhnlich. Unbekannt.</p>
<p>Als ich eine Nachbarin darauf aufmerksam machen will, schweigt der Vogel. Vielleicht hat er sich Richtung Zionskirche verdrückt. Schließlich ist ja (noch) Sonntag.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Immer noch bin ich ziemlich perplex. Das ausgerechnet <em>ich </em>das seltene Vögelchen jubilieren höre. Das muss man sich mal vor Augen führen: Der möglicherweise erste Berliner Uhu seit vielleicht mehr als 130 Jahren ruft ausgerechnet vor dem Fenster eines Vogelkundigen&#8230; Es gibt sooo viele offene Fenster in Berlin, und sooo viele Leute, die sich um ein solches Geräusch verständlicherweise keine Gedanken machen würden, weil sie es einfach nicht kennen.  Vielleicht sollte ich Lotto spielen?</p>
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		<title>Kiri &#8211; Zweimal gestorben</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/03/kiri-zweimal-gestorben/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus'm Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, das ist der Lauf der Dinge. Irgendwann erwischt es jede(n), und der Sensenmann erntet seine Frucht. So geschah es vor ein paar Jahren leider auch einem kleinen Elefanten &#8211; &#8220;Kiri&#8220;. Dem einen oder anderen Rezipienten dieses Textes, sofern deutlich älter als 10 Jahre, könnte das Tierchen bekannt sein. Und zwar aus dem Berliner Zoo, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das ist der Lauf der Dinge. Irgendwann erwischt es jede(n), und der Sensenmann erntet seine Frucht.</p>
<p>So geschah es vor ein paar Jahren leider auch einem kleinen Elefanten &#8211; &#8220;<a href="http://www.zooelefant.de/media/zoos_deutsch/berlinZoo_elefanten/plai_kiri.jpg" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kiri</span></a>&#8220;. Dem einen oder anderen Rezipienten dieses Textes, sofern deutlich älter als 10 Jahre, könnte das Tierchen bekannt sein. Und zwar aus dem Berliner Zoo, wo der kleine Asiatische Elefantenbulle im Jahr 2000 geboren wurde und leider noch im selbigen Jahr an einer <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0103/lokales/0070/index.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Herpes-Infektion</span></a> verstarb. Damals war er mindestens so beliebt wie <em>Knut</em>.<span style="color: #ccff66;"><a href="http://biogeograph.com/blog/?p=1495#1"><span style="color: #ccff66;">[1]</span></a></span></p>
<p>Die Präparatoren des Museum für Naturkunde nahmen sich Kiris Leichnam an, um das Tierchen der Nachwelt zu  erhalten, und schickten dessen Haut zu einer renommierten Gerberei, um sie für die Präparation vorzubereiten. Dieser sonst wirklich hervorragenden Gerberei geschah ein bis heute nicht erklärbares Missgeschick: Die Haut löste sich auf &#8211; genauer: Die Oberhaut hatte sich von der Unterhaut gelöst und war außerdem stark geschrumpft, weshalb sie eigentlich nicht mehr für die Herstellung einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taxidermie" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Dermoplastik</span></a> geeignet war.</p>
<p><a href="http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/01_02/num_4/13.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Die  findigen Präparatoren unseres Museums schafften es aber dennoch, Kiri der Öffentlichkeit zu erhalten</span></a> &#8211; knapp 9 Jahre lang konnte Kiri nun im Naturkundemuseum betrachtet werden, zuletzt im Huftiersaal.</p>
<p>Jetzt hat Kiri sich ein zweites Mal vom Berliner Publikum verabschiedet. Seine Haut ist gerissen. Das geschah zwar in den letzten Jahren immer wieder da und dort; gestern aber so stark, dass er nicht mehr dem Publikum gezeigt werden kann. Dennoch wird Kiris Dermoplastik natürlich nicht &#8220;verschrottet&#8221;, sondern in den Sammlungen des Museums untergebracht.</p>
<p>Hoffentlich kann der &#8220;Kleene&#8221; ja doch noch irgendwann irgendwie repariert werden&#8230;</p>
<hr size="1" /><a name="1"></a>[1] Das ist der junge graue Eisbär im Berliner Zoo, der weltweit durch Film, Funk und Fernsehen als <em>noch </em>weißer &#8220;Wonneproppen&#8221; bekannt wurde und inzwischen neben seiner ursprünglichen Farbe und Kleinheit auch ziemlich an Popularität eingebüßt hat</p>
<p>s. auch <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/1114/berlin/0037/index.html"><span style="color: #ccff66;">Textarchiv der Berliner Zeitung</span></a></p>
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		<title>Schöne Bescherung</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/02/schone-bescheerung/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 16:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chelodina mccordi]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Chelodinenweibchen hat sich endlich dazu durchgerungen, mal wieder befruchtete Eier zu legen. Das ist höchst erfreulich, da es im vergangenen Jahr ewig nicht geklappt hat. Die oberen Eier sind größtenteils befruchtet. Das erkennt man an den weißen Flecken oder Binden. Die unteren Eier sind vom vorigen Gelege (26.12.09) und haben diese Merkmale nicht Hoffentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein <a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0127.jpg" target="_self"><span style="color: #ccff66;">Chelodinenweibchen</span></a> hat sich endlich dazu durchgerungen, mal wieder befruchtete Eier zu legen. Das ist höchst erfreulich, da es im vergangenen Jahr ewig nicht geklappt hat.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_900" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/eier2.jpg"><img class="size-full wp-image-900" title="eier2_klein" src="http://biogeograph.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/eier2_klein.jpg" alt="" width="400" height="642" /></a></dt>
<h4 style="text-align: left;"><span style="font-weight: normal;"><em>Die oberen Eier sind größtenteils befruchtet. Das erkennt man an den weißen Flecken oder Binden. Die unteren Eier sind vom vorigen Gelege (26.12.09) und haben diese Merkmale nicht</em></span></h4>
</dl>
</div>
<p>Hoffentlich sind die zu erwartenden Schlüpflinge auch gesund&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Danksagungen, Quellen</title>
		<link>http://biogeograph.com/blog/2010/02/danksagungen-quellen/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 03:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oskar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chelodina mccordi]]></category>

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		<description><![CDATA[Die verschiedenen Postings zum Thema Chelodina mccordi entstammen einer Veröffentlichung in der SACALIA, wurden aber natürlich für diese Internetpräsenz aktualisiert. Es ist mir ein Bedürfnis, den verschiedenen Beteiligten auch an dieser Stelle zu danken. Und es ist natürlich eine Selbstverständlichkeit, auch hier die verwendeten Quellen für besagten Artikel und mithin der Beiträge auf dieser Internetpräsenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die verschiedenen Postings zum Thema Chelodina mccordi entstammen einer <a href="http://www.isv.or.at/arten.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Veröffentlichung in der SACALIA</span></a>, wurden aber natürlich für diese Internetpräsenz aktualisiert. Es ist mir ein Bedürfnis, den verschiedenen Beteiligten auch an dieser Stelle zu danken.</p>
<p>Und es ist natürlich eine Selbstverständlichkeit, auch hier die verwendeten Quellen für besagten Artikel und mithin der Beiträge auf dieser Internetpräsenz zu nennen.</p>
<p><span id="more-1134"></span></p>
<h2>Danksagungen</h2>
<p>Mein Dank gilt KARIN u. AXEL LAU (Berlin) für die freundliche Übernahme zweier Schlüpflinge, ihren Bericht über deren weitere Entwicklung und für die Korrektur genannten Artikels, <a href="http://www.turtles.unsre-bu.de/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">STEPHAN BÖHM</span></a> (Wiener Neustadt), der mich zur Niederschrift desselbigen anregte und mich dabei mit Rat und Tat unterstützte und ANDREAS BUDISCHEK und GERHARD SCHAFFER für dessen Veröffentlichung in der <a href="http://www.isv.or.at/aktuell.html" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">SACALIA</span></a>.</p>
<p>Des Weiteren bedanke ich mich für die Bereitstellung von Literatur und viele nützliche Hinweise und Anregungen bei <a href="http://christophebourdoiseau.com/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">CHRISTOPHE BOURDOISEAU</span></a> (Berlin), WIM FONTIJNE (Schiedam); BARBARA HAINDL (Gleinstätten), ELMAR MEIER (Münster), <a href="www.chelodina.com" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">OLIVER RÖMPP</span></a> (Aalen-Dewangen), <a href="http://www.petersilhengst.de/heilpfl.htm" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">PETER SILHENGST</span></a> (Aschersleben), MARTIN LEONHARD VOSS (Wuppertal) und ANTONIA ZINKER (Berlin).</p>
<p>Und ganz besonders danke ich <a href="http://www.designdelicio.us/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">PHAT</span></a> für das Design dieser Website und die unendliche Geduld mit mir und meinem Hobby.</p>
<h2>Literatur</h2>
<p>CANN, J. (1998): Australian freshwater turtles. Beaumont Publ., Singapore.</p>
<p>FUKAREK, FRANZ ET AL. (1979): Die Pflanzenwelt der Erde. Urania-Verlag. Leipzig, Jena, Berlin.</p>
<p>HAACK WELTATLAS, 1982, 4. Aufl.</p>
<p>HENTSCHEL, E., WAGNER, G. (1976): Tiernamen und zoologische Fachwörter. VEB Gustav Fischer Verlag. Jena.</p>
<p>KÖHLER, G. (2004): Inkubation von Reptilieneiern. Grundlagen, Anleitungen, Erfahrungen. 2. erw. überarb. Aufl. Herpeton, Verlag Elke Köhler. Offenbach.</p>
<p>LANGULA, J. (1990): Haltungserfahrungen mit australischen Schlangenhals­schildkröten (<em>Chelodina longicollis</em>) sowie gelungene Nachzucht der Neuguinea-Schlangenhalsschildkröte (<em>Chelodina novaeguineae</em>). elaphe Nr. 1/1990, S. 1-4</p>
<p>LAU, K. U. A. (2007): Aufzucht von Chelodina mccordi. Unv. schriftl. Mitt.</p>
<p>LIEDKE, H., HENDL, M. (Hrsg., 1997): Lehrbuch der Allgemeinen Physischen Geographie. 3.Aufl. Julius Perthes Verlag. Gotha.</p>
<p>MEYERS LEXIKONREDAKTION (1989): Wie funktioniert das? Wetter und Klima. Meyers Lexikonverlag. Mannheim, Wien, Zürich.</p>
<p>MARAN, J., COUTARD, C. (2003): Note sur la reproduction en captivité de la Chélodine de McCord, Chelodina mccordi Rhodin,1994. Manouria 6 (19), pp. 24-29</p>
<p>MCCORD, W. P., JOSEPH-OUNI, M., HAGEN, C. (2007): A New Subspecies of Chelodina mccordi (Testudines: Chelidae) from Eastern Rote Island, Indonesia. Reptilia, Castelldefels. No. 52: p. 58 &#8211; 61.</p>
<p>OBST, F.-J., RICHTER, K., JACOB, U. (1984): Lexikon der Terraristik und Herpetologie. Edition Leipzig.</p>
<p>PHILIPPEN, H.-D. (2007): Die Schlangenhalsschildkröten Indo-Australiens. Marginata Nr. 15, Jg. 4(3), S. 10-17. NTV Natur und Tier &#8211; Verlag. Münster.</p>
<p>RHODIN, A.G.J. (1994): Chelid Turtles of the Australian Archipelago: II. A new Species of Chelodina from Roti Island, Indonesia. Breviora Nr. 498, pp. 1-31, Cambridge, Massachusetts</p>
<p>SCHULTZ, J. (1988): Die Ökozonen der Erde. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart</p>
<p>SEDLAG, U., WEINERT, E. (1987): Biogeographie, Artbildung, Evolution. Wörterbücher der Biologie. VEB Gustav Fischer Verlag. Jena.</p>
<p>SHEPHERD, C., IBARRONDO, B. (2005): The Trade of the Roti Island Snake-Necked Turtle Chelodina mcordi. TRAFFIC Southeast Asia.</p>
<p>STUART, B. L., RHODIN, A.G.J., GRISMER, L. L., HANSEL, T (2006): Scientific Description Can Imperil Species. Science 26 Vol. 312. no. 5777, p. 1137</p>
<p>SYMANSKI, D. (2004): Haltung und Nachzucht von McCords Schlangenhalsschildkröte Chelodina mccordi Rhodin 1994. Radiata 13 (2).</p>
<p>WALLACE, A. R. (1867): <a href="http://www.verlag-der-pioniere.de/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Der Malayische Archipel: Die Heimath des Orang-Utan und des Paradiesvogels. Reiseerlebnisse und Studien über Land und Leute. Verlag der Pioniere. Berlin. </span></a>(Man möge mir die Schleichwerbung verzeihen, aber ich habe diese Neuausgabe selbst mit bearbeitet.)</p>
<p>WALTER, H., BRECKLE, S.-W. (1991): Ökologie der Erde. Bd. 2: Spezielle Ökologie der Tropen und Subtropen. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart</p>
<h2>Links <span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">(sofern nicht in den einzelnen Posts aufgeführt)</span></h2>
<p>RÖMPP, O: <a href="http://www.chelodina.com/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">http://www.chelodina.com/</span></a></p>
<p>ZWARTREPOORTE, H. (2005): The Roti island Snake-necked turtle (Chelodina mccordi). Current ex situ status and future in Europe:</p>
<p><a href="http://www.turtlesurvival.org/Chelodinamccordistatus+ESFstudbook.pdf" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">http://www.turtlesurvival.org/Chelodinamccordistatus+ESFstudbook.pdf</span></a></p>
<p>EUROPEAN STUDBOOK FOUNDATION: <a href="http://www.studbooks.org/" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">http://www.studbooks.org/</span></a></p>
<p>Klimadiagramme: <a href="http://www.iten-online.ch/klima/asien/indonesien/kupang.htm" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Kupang (I)</span></a>, <a href="http://www.top-wetter.de/klimadiagramme/diagramme/wmo97372_image001.gif" target="_blank"><span style="color: #ccff66;">Klimadiagramm Kupang (II)</span></a></p>
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