Seit Anfang April leiste ich mir den kleinen Luxus immer mal wieder, an die Karower Teich zu fahren. Nachdem ich schon ein Weilchen dort nicht mehr zugegen sein konnte, war ich doch recht positiv überrascht, dass sich hier einiges getan hatte: Neue Beobachtungsplattformen, bessere Erschließung für Pankeweg-Radfahrer, die von Blankenburg kommen, Krötentunnel und eine Baustelle, die es bei knappem Zeitbudget wirksam verhindert, auch mal anschließend an der “Moorlinse” einen Blick durchs Fernglas zu riskieren.

Am 1. April war ich das dieses Jahr das erste Mal dort. Zwar mit Fernglas, aber nicht mit meiner “großen” Kamera. Danach erfolgten Begehungen am 8., 17., 25. und 30. April.

Rothalstaucher auf dem Ententeich

Im Folgenden liste ich meine Beobachtungen in mehr oder minder systematischer Reihenfolge auf (orientiert an den Roten Listen des Landes Brandenburg); in Zukunft werde ich diese größtenteils in tabellarischer Form hier “veröffentlichen”.

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Luftbild der Karower Teiche. Zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken

Jedesmal, wenn ich Freunde in Schwanebeck besuchen will, fahre ich dran vorbei: Ein Naturschutzgebiet, grad mal 128 ha „groß“: Vier Teiche (Schilfteich, Ententeich, Inselteich, Weidenteich), drumherum Erlenbruchwald, Weidengebüsche, Wiesen, Hecken, Gebüsche, Gräben. Eigentlich erstmal nichts besonderes, wenn man es großräumig betrachtet; das gibt es fast überall in Brandenburg – und meist deutlich großflächiger. Aber: Da gibt es „dummerweise“ eine Landesgrenze, die nicht weit entfernt ist. Die Karower Teiche befinden sich in Berlin; und für Berlin sind 128 ha Naturschutzgebiet eine doch recht große Fläche.

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